Auf dem Weg der Könige

Das zentrale Thema des Ausflugs ist die königliche Familie von Hohenzollern, die Rumänien mehr als 80 Jahre (1866-1947) regierte. Das endgültige Ziel ist die Stadt Sinaia, die der Legende nach nach dem heiligen Berg Sinai genannt wurde, und die auch als “Perle der Karpaten” bekannt ist. Hier befinden sich das 300-jährige Sinaia-Kloster und das königliche Schloss Peles, zwei Sehenswürdigkeiten, die eng mit der Hohenzollern-Familie verbunden sind. Auf dem Weg nach Sinaia besuchen wir den Fürstenhof Targoviste, wo Vlad der Pfähler, der auch als Dracula bekannt ist, gekrönt wurde.

Das Tour beginnt am Morgen bei ihrer Unterkunft. Wir verlassen die Hauptstadt und fahren etwa eine Stunde nach Norden bis wir in Targoviste ankommen:

Der Fürstenhof von Targoviste

Targoviste war die Hauptstadt der Walachei zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert, zusammen mit Bukarest. Vlad der Pfähler, die historische Figur, die mit Draculas Legende verbunden ist, hatte hier seine Residenz. Der Komplex von Targoviste umfasst den Fürstenhof, die fürstliche Kirche, den Wachposten Chindia Turm, das Museum der Druckerei und die alten Stadtmauern. Auch wenn die Stadt ihre Bedeutung als politisches Zentrum des Landes in den letzten Jahrhunderte verloren hat, so behält sie den Charme einer ehemaligen Residenzstadt der Fürsten.

Nach dem Besuch von Targoviste fahren wir etwa eine weitere Stunde nach Sinaia, wo wir die folgenden Sehenswürdigkeiten besuchen:

Das Peles Schloß

Das Schloß ist heutzutage die meist besuchte Sehenswürdigkeit Rumäniens. Es wurde im 19. Jahrhundert als Sommerresidenz des ersten Königs Rumäniens, Karl der Erste, gebaut und enthält die ganze Geschichte des rumänischen Königshauses.

Peles wird sowohl für die deutsche Renaissence-Architektur der Fassaden, als auch für die beeindruckende Innenausstattung geschätzt. Das Schloss liegt in einem grünen Tal, in einem raffinierten Ensemble der ehemaligen königlichen Familie und kann als Museum besichtigt werden.

Das Sinaia Kloster

Das orthodoxe Kloster Sinaia wurde im 17. Jahrhundert von einer wichtigen Adelsfamilie der Walachei namens Cantacuzino im Brancoveanu-Stil erbaut. Laut der Legende wurde das Kloster nach dem heiligen Berg Sinai genannt, den der Adlige Mihail Cantacuzino auf einer Pilgerfahrt besucht hat. Karl I., der erste König Rumäniens, erweiterte den Klosterkomplex im 19. Jahrhundert mit einer prachtvollen Kirche.