Das Beste aus Siebenbürgen

Standard Tour: 2 Nächte/3 Tage

Die Siebenbürger Sachsen, die deutschsprachige Minderheit die seit mehr als 800 Jahre in Transilvanien lebt, haben hier mehr als 300 Kirchenburgen gegründet. Davon sind 160 bis heute erhalten: 9 gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe und sieben geben den Namen der Region: Siebenbürgen.

Wir gehen auf einer 3-tägigen Reise, die von Bukarest aus beginnt, um die schönsten Sehenswürdigkeiten Siebenbürgens zu entdecken. Die Tour führt auf die spektakulärste Hochstraße in Rumänien, zu 600-Jahre alte orthodoxe Klöster, dem Dracula-Schloß und dem Schloß der ehemaligen königlichen Familie. Definitiv ein Ausflug zum erinnern!

Die Tour dauert 3 Tage und enthält 2 Nächte Unterkunft in Hermanntstadt, beziehungsweise Kronstadt, mit Abendessen und Frühstück.

Außerdem bieten wir Ihnen 2 weitere Möglichkeiten an, um Ihre Reise sogar besser zu genießen. Mehr darüber hier.

Tag I: Bukarest – Curtea de Argeş Kloster – Transfăgărășan Hochstraße oder Olt-Tal und Cozia Kloster – Hermannstadt: Unterkunft und Abendessen, insgesamt etwa 300 Km.

Die orthodoxen Kirchen in Curtea de Argeș

In Curtea de Argeș, die erste Hauptstadt der historischen Region der Walachei, finden wir die gleichnamige Kathedrale und die Kirche des Heiligen Nikolaus, zwei typisch byzantinische Sakralbauten.

Das 500-Jahre alte Kloster Curtea de Argeș wurde im 19. Jahrhundert durch den ersten rumänischen König, Karl der Erste, umgebaut. Seitdem ist die Kathedrale auch die Grabstätte der ganzen rumänischen Königsfamilie; Rumäniens letzter König, Michael der Erste, wurde hier Ende 2017 beerdigt. Die Kathedrale beeindruckt durch den Baustil, der byzantinische Elemente mit orientalischen Arabesken verbindet, und durch den Komplex, das einen großen Palast und einen Park umfasst.

Außerdem befindet sich in Curtea de Argeș auch die älteste Stiftung eines walachischen Fürsten – die Kirche des Heiligen Nikolaus, die Mitte des 14. Jahrhunderts innerhalb der damaligen Fürstenresidenz gebaut wurde.

Die Transfogarascher Hochstraße

Die Transfogarascher Hochstraße (rumänisch Transfăgărășan) erhielt den Titel „Beste Fahrstraße der Welt“ vom Auto-Magazin Top Gear in 2009 – Sie müssen das sehen: klicken Sie hier oder rechts auf dem Photo.

Die Gebirgsstraße überquert die höchste Bergkette Rumäniens, das Fagaras-Gebrige, und führt über die Talsperre Vidraru bis zum Gletschersee Balea, auf einer Höhe von über 2.000 Metern, und nach unten, in Richtung Siebenbürgen. Die Straße ist spektakulär durch atemberaubende Ausblicke, zahlreiche Tunnel und Aquädukte, Wasserfälle und wilde Natur.

Die Passstraße ist offiziell zwischen dem 1. Juli und dem 31. Oktober geöffnet (und je nach Wetterlage). Als alternative Route schlagen wir folgendes vor:

Das Olt-Tal

Das Olt-Tal ist eine Schlucht, wodurch die Olt, einer der längsten Flüsse Rumäniens, fließt. Die 47 km lange Schlucht bietet wunderschöne Landschaften, da sie von mehreren Bergketten umgeben ist und an mehreren Stauseen vorbeiführt.

Das Olt-Tal ist eine der wichtigsten Überquerungswege der Karpaten von der Antike bis heutzutage, da es Siebenbürgen mit der Donau verband und somit eine militärische und kommerzielle Rolle hatte. Der Olt-Strom war schiffbar und verdoppelte den Straßenverkehr.

Das Cozia Kloster

Das Kloster Cozia ist der kulturhistorische und architekturelle Höhepunkt de Olt-Tals: gegründet 1386 von Fürst Mircea dem Älteren, die Kirche wurde wie eine Burg befestigt, um den Karpatenübergang zu sichern. Vom gegenüberliegenden Olt-Ufer kann man die Stärke der Festungsmauern beobachten. Nach wiederholten Zerstörungen wurde das Kloster im am Anfang des 16. bzw. 18. Jahrhundert erneuert. Das ganze Komplex ist ein Muster der orthodoxen mittelalterlichen Arhitektur. Die Klosterkirche steht wie ein kleines Juwel in der Mitte des Innenhofes mit Wohnungsgebäude der Mönche.

Tag II: Hermannstadt (Frühstück und Stadttour) – Birthälm – Malmkrog – Schäßburg – Weißkirch – Kronstadt: Unterkunft und Abendessen, insgesamt etwa 260 Km.

Hermannstadt

Hermannstadt (rumänisch Sibiu) ist vielleicht die wichtigste der sieben deutschsächsischen Burgen, die den Namen der Region Siebenbürgen gegeben haben. Die Stadt ist fast 900 Jahre alt und war die ehemalige Hauptstadt Siebenbürgens, eine typisch deutsche Kirchenburg mit Wehrmauern und -Türmen der Zünfte, Verteidigungsringen, Hauptplätze mit Märkten. Heute ist sie als unoffiziele Hauptstadt der Sachsen aus Siebenbürgen geblieben.

Die Komponisten Strauss, Brahms und Liszt spielten hier im 19. Jahrhundert, und Sibiu war und ist auch heute an der Spitze der rumänischen und sächsischen Kulturszene, mit seinem Internationalen Theaterfestival und zahlreichen kulturellen Veranstaltungen und Konzerte. Darum war Sibiu die Kulturhauptstadt Europas in 2007 und wurde seitdem mehrmals unter de Top-Reisezielen Europas designiert, z.B. “Europas idyllischsten Orte zum Leben“ in Forbes und „10 wunderschöne europäische Orte, von denen du noch nie gehört hast“ in Huffington Post.

Die Kirchenburg in Birthälm

Die Kirchenburg in Birthälm, die zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt ist, befindet sich auf einem Hügel inmitten der gleichnamigen Ortschaft (rumänisch Biertan), eindrucksvoll in ihrer Größe. Die gotische Hallenkirche spielte eine wichtige Rolle als Sitz des evangelischen Bischofs der Siebenbürger Sachsen für fast 300 Jahre, zwischen dem 16. und dem 19. Jahrhundert. Die Kirche wird von drei Ringmauern, acht Türmen (Rathausturm, Stundenturm, Glockenturm, Mausoleumsturm, Katholischer Turm, Weberturm, Speckturm, Einfahrtsturm) und einer Bastei (Scheidungshaus und Gefängnis) umgeben.

Jährlich findet hier das sogenannte Sachsentreffen statt, das alle Sachsen aus Siebenbürgen zusammenbringt.

Die Silhouette der Birthälmer Kirchenburg ist heute weltweit bekannt, darum wurde hier z.B. auch in einem TV-Werbespot von Aldi gefilmt.

Die Malmkroger Burg

In Malmkrog (rumänisch Mălâncrav) befinden sich sowohl das Schloß einer beteudenden ungarischen Adelsfamilie, als auch eine sächsische Kirchenburg. Malmkrog war der Sitz der Apafi, eine der führenden Familien des ungarischen Adels in Siebenbürgen, später gehörte das Schloß den Magnatenfamilien Bethlen und Haller.

Die Kirchenburg aus Malancrav zeichnet sich durch die erhaltene Fresken auch – gotische, vorreformatorische Gemälde aus dem 14. Jahrhundert, die für eine evangelische Dorfkirche in Siebenbürgen eine Seltenheit ist. Außerdem, der spätgotischer Flügelaltar mit einer Madonnendarstellung auf dem Mittertafel ist der einzige erhaltene vorreformatorische Marienaltar in Rumänien. Da sie für das Malmkroger Siedlung ungewöhnlich groß ist, vermutet man, dass die Kirche ein lokaler Wallfahrtsort gewesen sein sollte.

Schäßburg

Schäßburg (rumänisch Sighișoara) hat die einzige mittelalterliche Burg, die immer noch bewohnt ist und die seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt ist. Die Festung wurde im 12. Jahrhundert von deutschen Einwenderern gegründet und bis 1930 bildeten die Siebenbürger Sachsen die größte Bevölkerungsgruppe in Schäßburg. Auch wenn heute die Deutschen eine kleine Minderheit sind, ist die Burg, mit der evangelischen Kirche im Zentrum, mit der deutschen Schule, dem Uhrturm und den Verteidigungstürme der Zünften ein perfektes Beispiel für eine sächsische Festung.

Darüber hinaus ist Sighisoara Teil der Dracula-Route: hier soll der walachische Prinz Vlad der Pfähler, der mit der Figur von Dracula verbunden ist, geboren sein. Wir weden das Dracula-Haus besuchen, wo er der Legende nach die ersten 5 Jahren seines Lebens verbracht hat.

Deutsch-Weißkirch

Je nach Lust und Laune können wir auch Deutsch-Weißkirch (rumänisch Viscri) besuchen. Es ist eine UNESCO Weltkulturerbestätte und wurde weltweit berühmt seit Prinz Charles hier ein Haus in 2006 gekauft hat und jährlich in der Region zürückkehrt. Was ist in Weißkirch so beeindruckend? Prinz Charles erklärt: „Das ist wunderbar. Es ist wie in den Bilderbüchern der Kindheit.“ Hier ist ein kurzer Artikel in der britischen Presse über Prinz Charles Häuser und Tätigkeiten in Viscri und in Siebenbürgen allgemein.

Die Landschaft ist eine von Europas letzten mittelalterlichen Landschaften, mit blumenreichen Wiesen, die unverändert seit Hunderten geblieben sind, weil die traditionelle Landwirtschaft mit einer Fülle von Flora und Fauna koexistiert. Das zentrale Stück von Viscri ist die jahrhundertealte Wehrkirche, aber das Dorf ist auch über bunte sächsische Häuser, Handwerke und traditionelles leckeres Essen!

Tag III: Kronstadt (Frühstück und Stattour) – Bran – Sinaia – Bukarest, insgesamt etwa 210 Km.

Kronstadt

Kronstadt, rumänisch Brașov, ist eine Großstadt Rumäniens mit etwa 250.000 Einwohnern und gehört zu den sieben deutschen Burgen, die der zentraler Region Rumäniens den Namen Siebenbürgen gegeben haben. Bis im 19. Jahrhundert war Brasov, zusammen mit Hermannstadt, das wirtschaftliche, kulturelle und geistige Zentrum der Siebenbürger Sachsen, die die Mehrheit der Bevölkerung in Transilvanien bis im 19. Jahrhundert bildeten. Wir besichtigen die alten Festungen der Burg, insbesonders die Gildentürme, die Schwarze Kirche – der bedeutendste gotische Kirchenbau Siebenbürgens und Südosteuropas, und den zentralen Platz, wo der ehemalige Markt der deutschen Händler war.

Die Burg Bran

In Bran liegt eine der schönsten mitellalterlichen Burgen Rumäniens, die am Ende des 14. Jahrhunderts von den Einwohnern der Stadt Brasov gebaut wurde, um die wichtigste Handelsstraße zwischen der Walachei und Siebenbürgen zu überblicken und die mittelalterliche Grenze zwischen den zwei rumänischen Ländern zu verteidigen. Die Burg ist auch als Dracula-Schloss bekannt, weil sie der Beschreibung des Schlosses aus Bram Stokers Roman „Dracula“ ähnelt und weil sie für eine kuze Zeit dem Fürsten Vlad der Pfähler, der mit der Legende von Dracula verbunden ist, gehörte. Die Burg erlebte eine Blütezeit in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als die königliche Familie Rumäniens sie restaurierte und als Sommerresidenz benutzte.

Das Peles Schloß

Das Schloß ist heutzutage die meist besuchte Sehenswürdigkeit in Rumänien. Es wurde im 19. Jahrhundert als Sommerresidenz des ersten Königs Rumäniens, Karl der Erste, gebaut und enthält die ganze Geschichte des rumänischen Königshauses.

Peles ist sowohl für die deutsche Renaissence-Architektur der Fassaden, als auch für die beeindruckende Innenausstattung geschätzt. Das Schloss liegt in einem grünen Tal, in einem raffinierten Ensemble der ehemaligen königlichen Familie und kann als Museum besichtigt werden.

Das Sinaia Kloster

Das orthodoxe Kloster Sinaia wurde im 17. Jahrhundert von einer wichtigen Adelsfamilie der Walachei namens Cantacuzino im Brancoveanu-Stil erbaut. Laut der Legende wurde das Kloster nach dem heiligen Berg Sinai genannt, den der Adlige Mihail Cantacuzino auf einer Pilgerfahrt besucht hat. Karl I., der erste König Rumäniens, erweiterte den Klosterkomplex im 19. Jahrhundert mit einer prachtvollen Kirche.

Weiter kehren wir nach Bukarest zurück.

Zusätzlich bieten wir Ihnen folgende Möglichkeiten an:

I. Extra-Tour: 4 Nächte/ 5 Tage

Es gibt die Möglichkeit, dass wir für Ihnen die ganze Reise in Rumänien planen, damit Sie es einfach genießen!

Zusätzlich zu der Standard-Tour: Sie landen am ersten Tag in Bukarest und wir fahren nach Curtea de Argeș, wo wir übernachten. Weiter folgt die Tour wie oben (wie in der Standard-Tour dargestellt). Die letzte Nacht verbringen Sie in Bukarest, die Hauptstadt Rumäniens, wo wir am letzten Tag eine Panoramatour der Haupstadt machen und dann zum Flughafen fahren.

II. Option:

Eine zusätzliche Nacht, die wir an dem Standard-Tour nach Hermannstadt anheften können, wo Sie nach Ihren Wunsch einer der folgenden 2 unvergesslichen Erlebnisse bekommen:

1. In dem sächsischen Dorf Cund übernachten wir in einem traditionellen sächsischen Haus, mit lokalen Gourmetspeisen beim Abendessen und eine Besichtigung der alten Festung von Alba Iulia;

oder

2. In einer anderen sächsischen Gemeinde namens Prod, mit Reiterlebnis am Nachmittag auf einer märchenhaften Naturlandschaft und Unterkunft in einer wunderbaren Pension.

Für weitere Informationen und Preise, kontaktieren Sie uns!